[leicht gekürzt aber im prinzip so nachzulesen im INDIE, nr. 31]
Kennst du den schon? Kommt ein Steve-Urkel-Verschnitt Jahrgang 1991 mit ADHS, Asthma und 150.000 Twitter Followers daher und sagt: „I'm the hottest nigga right now, like I got niggas on my dick”. Kein Witz. Tyler the Creator ist nicht nur namentlich „hungry for greatness“ und immer noch im Wachstum („I Think I Grew In The Past Couple Months. I Think I'm Officially 6'2. I Hope So Fuck.“), er und das von ihm gegründete Rapper-Skateboarder-Chutzpah-Kollektiv „Odd Future Wolf Gang Kill Them All“ – OFWGKTA – gelten als „the future of HipHop“, sollen N.W.A. und Wu-Tang Clan in Radikalität und Düsterheit ablösen.
But the future is now, ihr voraus geht bereits ein ganzes Lebenswerk an Musik (18 selbstproduzierte Kollaborationen!) und unermüdliche Selbstinszenierungen on- und offline: Ein Rudel von blutjungen Hunden wird da nachgestellt, das die Welt mit ungemeinem Hunger überfällt und destruiert. Beim Stagediving bricht Tyler Arme, Nasen und Schädel, All-Ages-Shows werden zur angekündigten „Living Hell For Any One Over 22 With A Job Who Takes Life Seriously, Simply Because of The Level Of Not Giving A Fuck And Immaturity“. In dieser übersteigerten, auf sich selbst zurückgeworfenen Adoleszenz stilisiert sich Tyler zum Peter Pan, imaginiert Goldilocks-Vergewaltigungen und beschreibt seinen Sound mit „Hitler Fucking Dr. Suess“.
Den „dark shit“ den er dabei herauskotzt, trägt jeder in sich, ausdrücklich wehrt er sich gegen Biographismen in seiner Rezeption: „It’s fucking art, listen to the fucking story.“ Konsequent ist also seine Inszenierung als „fucking walking paradox“ und als Konglomerat multipler Rap Personae wie „Dr. TC“ (Tyler’s Conscience) oder „Wolf Haley“ (the evil white serial killer) im nun ersten kommerziellen Album „Goblin“. OFWGKTA stehen für einen neuen HipHop der Verletzbaren, als zitiertes Rapping for Columbine: Eine Generation tritt an, die mit Waffen in der Hand nicht weiß wohin sie zuerst schießen soll, in der Depression, aufgeschnittenen Pulsadern und Self-Respect im „lost and found“ jedes Horror-Rapecore-Aggressionsmoment umso düsterer erscheinen lassen.
„Goblin“ ist am 10. Mai 2011 auf XL Recordings erschienen.
2012-01-29
don't tell me I'm nuts - grow some (tyler, the creator - goblin)
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badam badam badabadam badam (balthazar - applause)
[fast so nachzulesen im INDIE no. 32]
Wenn Wachs-in-den-Händen-eines-anderen-sein irgendetwas mit Liebe zu tun hat, dann sind Balthazar ein einziges Venusfest und ihre so nonchalante psychomotorische Stimulation gemeingefährlich. Auch dieser Text hat sich wippend und smooth in die Kurve gelegt schreiben lassen müssen und fühlt sich jetzt ein wenig benutzt. Das dominante Vibrieren der Bassgitarrenseiten hat sich direkt auf sämtliche Muskelfasern der eigentlich so pflichtbewussten Rezensentin übertragen und sie in den Offbeat-Äther entschweben lassen. Was sich hier noch nachlesen lässt, ist der synkopisch getippte Totalausfall von Körperbeherrschung. No shittin, dawg, das belgische Quintett puts the groove back in groove so we can groove while we groove. Elegant wird da die Tonleitern rauf und runter geglitten, werden ganz entspannt sämtliche Musiklandschaften von Indierock bis Jazz touchiert und bei mid-tempo in restlose Schwingung versetzt. Seit Putting on the Ritz sind selten ähnlich kunstvolle Achterbahnmelodien so locker rausgehaut worden. Die Geschichte dahinter liest sich auch noch wie der belgische Oliver Twist: Vor etlichen Jahren sind zwei von ihnen an unterschiedlichen Ecken einer dichtbefahrenen Straßenkreuzung gesessen und haben die Passanten bespielt. Zwischen graunassen Kötern und spärlich-gefüllten Cordmützen ließen die damals Vierzehnjährigen ihre Lieder gegeneinander antreten, bis Oliver-Maarten hier und Twist-Jinte dort den Wettstreit der Straßenmusikanten zugunsten des gemeinsamen Projekts beendeten und den Rest dazuholten. Das Ganze bekam sein „motherfucking Disney-ending“: Dem professionell selbstproduzierten und mehrfach ausgezeichneten Debutalbum „Applause“, das 2010 schon in Belgien erschienen ist und uns diesen Herbst europaweit beglückt, wird 2012 schon ein zweites zur Seite gestellt werden. Badabadam.
„Applause“ ist auf PIAS Recordings erschienen.
Wenn Wachs-in-den-Händen-eines-anderen-sein irgendetwas mit Liebe zu tun hat, dann sind Balthazar ein einziges Venusfest und ihre so nonchalante psychomotorische Stimulation gemeingefährlich. Auch dieser Text hat sich wippend und smooth in die Kurve gelegt schreiben lassen müssen und fühlt sich jetzt ein wenig benutzt. Das dominante Vibrieren der Bassgitarrenseiten hat sich direkt auf sämtliche Muskelfasern der eigentlich so pflichtbewussten Rezensentin übertragen und sie in den Offbeat-Äther entschweben lassen. Was sich hier noch nachlesen lässt, ist der synkopisch getippte Totalausfall von Körperbeherrschung. No shittin, dawg, das belgische Quintett puts the groove back in groove so we can groove while we groove. Elegant wird da die Tonleitern rauf und runter geglitten, werden ganz entspannt sämtliche Musiklandschaften von Indierock bis Jazz touchiert und bei mid-tempo in restlose Schwingung versetzt. Seit Putting on the Ritz sind selten ähnlich kunstvolle Achterbahnmelodien so locker rausgehaut worden. Die Geschichte dahinter liest sich auch noch wie der belgische Oliver Twist: Vor etlichen Jahren sind zwei von ihnen an unterschiedlichen Ecken einer dichtbefahrenen Straßenkreuzung gesessen und haben die Passanten bespielt. Zwischen graunassen Kötern und spärlich-gefüllten Cordmützen ließen die damals Vierzehnjährigen ihre Lieder gegeneinander antreten, bis Oliver-Maarten hier und Twist-Jinte dort den Wettstreit der Straßenmusikanten zugunsten des gemeinsamen Projekts beendeten und den Rest dazuholten. Das Ganze bekam sein „motherfucking Disney-ending“: Dem professionell selbstproduzierten und mehrfach ausgezeichneten Debutalbum „Applause“, das 2010 schon in Belgien erschienen ist und uns diesen Herbst europaweit beglückt, wird 2012 schon ein zweites zur Seite gestellt werden. Badabadam.
„Applause“ ist auf PIAS Recordings erschienen.
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2011-06-30
für gut zu befinden
von der wichtigkeit all dies ausdrücken zu können und der tiefsten bewegung der erkenntnis (ungeachtet eines unmöglichen schlusses)
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nicht (ges)eh(en) | tagesschau
2011-06-19
2011-04-12
nicht empfiehlt schon wieder:
Alte Schmiede (Literarisches Quartier)
Montag, 9.5., 20.00
POESIE UND CYBERSPACE - GINKA STEINWACHS (Berlin) liest aus www.herzschriFtmacher.net. cyberpoetry (Passagen Verlag, 2010) • NORBERT BACHLEITNER (Professor der Universität Wien) leitet ein und spricht mit der Autorin über digitale Literatur, Hackerei und Kunst • In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Wien
aus: www.alte-schmiede.at
Das World Wide Web überzieht die ganze Erde. Jedes Kind kann sich heute Informationen aus dem InterNETZ herunterladen. Immer mehr Menschen handeln on-line. Das widerspiegelt sich in den Gedichten von Ginka Steinwachs, deren SiebenZeilenstiefel dem Zeitgeist auf den Versen ist. Es sind Herzgewächse in kurzen Strophen und lose Blätter, wie sie vom Tagebuchbaum fallen. Die Sprache hochkalorig. Ein Fettdeutsch voller Kilo-bytes. Und Musik. De la musique avant toute chose. Achtung! Remote control. Überprüfen von Benutzername und Kennwort. Verbindung hergestellt. Es kommt zur VerSschmelzung von Klang und Sinn. N.B. HerzschriFtmacher: der Sinusknoten des Herz-Reiz-Leitungssystems, von dem dessen Impulse ihren Ausgang nehmen. SchriFt: Zeichen, die eine sprachliche Mitteilung aus dem Feld des Hörbaren in das des Sichtbaren umsetzen. Merke: Wer schreibt, der bleibt. Wer spricht, nicht.
Im Anschluss an die Lesung wird das Gespräch u. a. Fragestellungen der Digitalen Literatur behandeln: Ist der Cyberspace eine große Chance für die Literatur oder unser aller Untergang? Enthält das computerische Fachchinesisch – ungewollt – poetische Qualitäten? Gibt es Anknüpfungspunkte zum Gebrauch von portmanteau-Wörtern und Verballhornungen. Wie verändert der Cyberspace das Lesen? Kann ein Autor noch den „eifersüchtigen Gott“ spielen oder verschwindet er letztlich in der Versenkung?
Ginka Steinwachs, *1942 in Göttingen. Studium der Philosophie, Komparatistik und Religionswissenschaft in München, Berlin und Paris. Seit 1974 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und ab 1982 auch als Performance-Künstlerin. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Mythologie des Surrealismus oder Die Rückverwandlung von Kultur in Natur (1971); Tränende Herzen (1977); Marylinparis (1978); Berliner Trichter. Bilderbogen (1979); George Sand (1980); Erzherzog Herzherzog oder Das unglückliche Haus Österreich heiratet die Insel der Stille (1985); Der schwimmende Österreicher (1985); Vollmund (1991); G-L-Ü-C-K (1992); falschgeld der poesie (1994); Rolling Stein (1997); Eroskop (1999); barnarella oder das herzkunstwerk in der flamme (2002); die feder im mund der mund in der welt. vorleszungen (2002); der mund ist aufgegangen. Kunststücke (2003); Sommerträumereien am Meeresufer 1912/2003 (zusammen mit Ludwig Salvator, 2003); stein, wachs! (2005); george sand abc (2008); www.herzschriFtmacher.net (2010).
Norbert Bachleitner, *1954 in Wien, Studium der Germanistik und Anglistik in Wien; 1993 Habilitation für Vergleichende Literaturwissenschaft; seit 2005 Leiter der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft. Zahlreiche Publikationen zu literatursoziologischen Themen und zu Fragen des Übersetzens, zum englischen, französischen und deutschsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts, zu Literatur- und Buchgeschichte, insbesondere zur Zensur.
Montag, 9.5., 20.00
POESIE UND CYBERSPACE - GINKA STEINWACHS (Berlin) liest aus www.herzschriFtmacher.net. cyberpoetry (Passagen Verlag, 2010) • NORBERT BACHLEITNER (Professor der Universität Wien) leitet ein und spricht mit der Autorin über digitale Literatur, Hackerei und Kunst • In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaften an der Universität Wien
aus: www.alte-schmiede.at
Das World Wide Web überzieht die ganze Erde. Jedes Kind kann sich heute Informationen aus dem InterNETZ herunterladen. Immer mehr Menschen handeln on-line. Das widerspiegelt sich in den Gedichten von Ginka Steinwachs, deren SiebenZeilenstiefel dem Zeitgeist auf den Versen ist. Es sind Herzgewächse in kurzen Strophen und lose Blätter, wie sie vom Tagebuchbaum fallen. Die Sprache hochkalorig. Ein Fettdeutsch voller Kilo-bytes. Und Musik. De la musique avant toute chose. Achtung! Remote control. Überprüfen von Benutzername und Kennwort. Verbindung hergestellt. Es kommt zur VerSschmelzung von Klang und Sinn. N.B. HerzschriFtmacher: der Sinusknoten des Herz-Reiz-Leitungssystems, von dem dessen Impulse ihren Ausgang nehmen. SchriFt: Zeichen, die eine sprachliche Mitteilung aus dem Feld des Hörbaren in das des Sichtbaren umsetzen. Merke: Wer schreibt, der bleibt. Wer spricht, nicht.
Im Anschluss an die Lesung wird das Gespräch u. a. Fragestellungen der Digitalen Literatur behandeln: Ist der Cyberspace eine große Chance für die Literatur oder unser aller Untergang? Enthält das computerische Fachchinesisch – ungewollt – poetische Qualitäten? Gibt es Anknüpfungspunkte zum Gebrauch von portmanteau-Wörtern und Verballhornungen. Wie verändert der Cyberspace das Lesen? Kann ein Autor noch den „eifersüchtigen Gott“ spielen oder verschwindet er letztlich in der Versenkung?
Ginka Steinwachs, *1942 in Göttingen. Studium der Philosophie, Komparatistik und Religionswissenschaft in München, Berlin und Paris. Seit 1974 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und ab 1982 auch als Performance-Künstlerin. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Mythologie des Surrealismus oder Die Rückverwandlung von Kultur in Natur (1971); Tränende Herzen (1977); Marylinparis (1978); Berliner Trichter. Bilderbogen (1979); George Sand (1980); Erzherzog Herzherzog oder Das unglückliche Haus Österreich heiratet die Insel der Stille (1985); Der schwimmende Österreicher (1985); Vollmund (1991); G-L-Ü-C-K (1992); falschgeld der poesie (1994); Rolling Stein (1997); Eroskop (1999); barnarella oder das herzkunstwerk in der flamme (2002); die feder im mund der mund in der welt. vorleszungen (2002); der mund ist aufgegangen. Kunststücke (2003); Sommerträumereien am Meeresufer 1912/2003 (zusammen mit Ludwig Salvator, 2003); stein, wachs! (2005); george sand abc (2008); www.herzschriFtmacher.net (2010).
Norbert Bachleitner, *1954 in Wien, Studium der Germanistik und Anglistik in Wien; 1993 Habilitation für Vergleichende Literaturwissenschaft; seit 2005 Leiter der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft. Zahlreiche Publikationen zu literatursoziologischen Themen und zu Fragen des Übersetzens, zum englischen, französischen und deutschsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts, zu Literatur- und Buchgeschichte, insbesondere zur Zensur.
2011-03-31
best sellers
Wenn der Buchhändler den doppelten Max Goldt Kauf wohlwollend kommentiert, sollte ich wieder umdrehen und irgendetwas Unangenehmeres dreifach kaufen. Wieso wurde kein einziges Buch meiner vollständigen Marlene Streeruwitz Sammlung jemals verkäuferlich benickt?
nicht durcheinander in:
nicht (ges)eh(en) | tagesschau
2011-02-05
BLUBB TO THE BLUBB - LCMDF
[veröffentlicht im INDIE magazin No 29]
Laugenbad? Milchiger Pfefferminzlikör? Flüssiges Latex? Gelassen pökeln Le Corps Mince de Françoise in dieser unbekannten aber wunderschönen Lake, während wir immer noch versuchen den langen französischen Namen auswendig zu lernen. Was übersetzt „der magere Körper von Françoise“ heißt, bezieht sich laut LCMDFs Überlieferung mal auf eine anorexische Katze, mal auf eine zerstückelte Chansonsängerin. Wenn man jetzt noch weiß, dass die finnischen Schwestern mit ihrer Wahlheimat Berlin eine Electroclash-Cover-Version von „Ein bisschen Frieden“ in ihrem Repertoire verbuchen können und afrikanische Voodoo-Rhythmen studierten, legt man sich lieber gleich ergeben in die türkise Soße dazu. Ihr quirky Synthpop überstand den ersten Hype, der mit der Pariser Social Club Schickeria und Kitsuné begonnen hatte, und Auftritte beim Melt und Berlin Festival nach sich zog. Jetzt bereiten sie ihr Debutalbum „Love & Nature“ vor. Bei Leftfield Electronica ist es geblieben, nachdrücklicher denn je rufen LCMDF zu enthusiastischsten Tanzbewegungen und äußerst unabgebrühter Upbeat-Stimmung. Mit der neuen Single „Gandhi“ (inkl. Remix von Andrew Weatherall) werden weltmusikalische Ausflüge eingeläutet und auch textlich sind Emma und Mia programmatischer als sie es zugeben möchten: Die untergriffigen Texte ironisieren das ganze Attitude-Nicht-Attitude-Gebrabbel und leben von all den Hipster-Nihilismen genauso wie sie sich über sie lustig machen („ha-ha I don’t wear a bra-ha“ oder “think we fought against every social code / this is the last song / I said it all”). Entschlossen kommt auf jeden Fall ihr unverwechselbarer Sprechgesang daher – unstoppbar wie der von CSS oder Chicks on Speed: „Blah to the blah we’re gonna talk all night“.
![]() |
| Megan Cullen / Matti Kemppainen, LCMDF (2010) |
LCMDFs Debüt "Love and Nature" erscheint am 25.2.2011 auf Heavenly Records.
Am 6.4. sind sie im B72 in Wien zu betanzen.
nicht durcheinander in:
rezension,
rezension | musik
2011-01-31
nicht empfiehlt schon:
greta schneider & erna serles
menschenbilder
portraits & figurales
im projektraum des WUK
1090 wien, währingerstrasse 59
vernissage am freitag, 18. februar 2011 um 19 uhr
dauer der ausstellung : 18. - 20. februar 2011
samstag 10 - 20 uhr sonntag 10 - 18 uhr
kontakt : greta.schneider(at)gmx.at / e_serles(at)hotmail.com
info : www.wuk.at
2011-01-19
2011-01-05
walter and the benjamins
als ich neulich meinen kapodaster hinschmiss
wünschte ich mir die historische apokatastasis
denn dann wäre er gleichzeitig doch noch
auf dem steg nicht weit vom schallloch.
zugabe I: ein dialektisches epigramm
was du alles nicht weißt,
was du nicht alles weißt.
zugabe II: bimld
es bimld an der tür und im hirn!
zugegeben: hinterlektuelle diplomarbeitssumpfpo(e)s(i)e also strumpfhose
wünschte ich mir die historische apokatastasis
denn dann wäre er gleichzeitig doch noch
auf dem steg nicht weit vom schallloch.
zugabe I: ein dialektisches epigramm
was du alles nicht weißt,
was du nicht alles weißt.
zugabe II: bimld
bi ld
im
bi ld
es bimld an der tür und im hirn!
zugegeben: hinterlektuelle diplomarbeitssumpfpo(e)s(i)e also strumpfhose
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